Hat Ahrensburg genug Parkplätze? (Bericht)

Zur Veranstaltung fanden sich 10 Personen ( Bürger, Mitglieder der WAB sowie des Stadtforums) ein. In der sehr lebhaften Diskussion um die Parkplatzsituation in der Stadt äußert sich das Stadtforum überwiegend zufrieden , wie eine Kurzbefragung einiger seiner Betriebe ergab. Die Bürger wiesen auf einen Umstand im Bereich der Hagener Allee im Innenstadtbereich hin: dort sind die 4 Parkplätze für Schwerbehinderte überwiegend ungenutzt. Dies sollte so gelöst werden, dass 2 dieser Parkflächen auf den gesamten Innenstadtbereich verteilt werden könnten, ein Parkplatz bleibt und einer vor der Stadtresidenz/Post neu entstehen könnte. Die Umstellung der Parkautomaten auf eine Brötchentaste soll als Antrag eingebracht werden. Das Missverhältnis zwischen vorhandenen Parkplätzen und dem Pendlerproblem im Bereich des Bahnhofs (vor allem nach 8.30!) in der Lagerstr. könnte durch eine Aufstockung des Alten Lokschuppens (P+R) und den Bau eines weiteren Parkhauses durch Stilllegung nicht benötigter Gleisflächen parallel zur Lagerstr. denkbar sein. Im Bereich des Rathausplatzes sollte eine Tiefgarage, zusätzlich zu der vorhandenen, vor dem Kaufhaus Nessler möglich sein. Mehrfach wurde auf die Parkhäuser an der Alten Meierei hingewiesen, die der Entlastung der Innenstadt nicht dienen können, weil sie nur mit höchster fahrerischer Präzision zu meistern sind. Daher der Leerstand.

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Nicht alle Aspekte konnten ausdiskutiert werden. Die Schlussfolgerung war unter den Teilnehmern jedoch unstrittig: Erst ein Stadtplanungsbüro, mit dem Auftrag ein Innenstadtkonzept zu erstellen, kann die Entwicklung dieses sensiblen Ahrensburger Bereichs garantieren.

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2 Responses to Hat Ahrensburg genug Parkplätze? (Bericht)

  1. Brigitte Dettner says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vergangenen Mittwoch hat uns die SPD über das Bauvorhaben auf der Alten Reitbahn informiert. Angesichts der prekären Lage auf dem Ahrensburger Wohnungsmarkt (wenig bezahlbare Wohnungen für kleine Einkommen), bin ich gegen das völlig überdimensionierte Projekt Kino und Gewerbe. Die paar Wohnungen darin rechtfertigen keinen solchen Fremdkörper in einer Wohngegend (frage mich, wie hoch das Gebäude werden soll). Meiner Meinung nach wäre es angebrachter, hier nur Wohnungen zu bauen. Es gäbe noch mehr Kritikpunkte, aber diese hier sind mir die wichtigsten.

    Brigitte Dettner

  2. Wolfgang Otto says:

    Guten Tag Frau Dettner. Beim Stöbern durch die WAB -Veröffentlichungen bin ich jetzt erst auf Ihren Kommentar gestoßen. Diesen kann sowohl ich als Ahrensburger, der hier geboren und aufgewachsen ist, als auch von fachlicher Seite, als stadtplanereischer Entwickler, nur voll umfänglich unterstützen. Wenn es Sie interessiert, kann ich zu diesem Thema inhaltlich als Entwickler, der von der Verwaltung gebeten wurde, Konzepte gegenüberzustellen und zu präsentieren, etwas konkreter berichten. Die SPD kennt das auch. Wir können uns dann gern auch überlegen, ob es politisch weitere Beführworter/Mitstreiter dazu geben kann. Die Stadt Ahrensburg wird dem umfangreichen Kinoangebot der Metropole Hamburg mit einem lächerlichen Teilangebot eines Betreibers eines großen Profikinos, in Ahrensburg keinen Ersatz bieten können.(ein kommunales Kino, wie die Koralle in Volksdorf soll es ja nicht werden) Damit bleibt Hamburg weiter Anziehungspunkt für diesen Kulturbereich, ist auch gut so und wir hätten nichts so richtig gewonnen, außer „etwas Kino“, das uns mal zufällig gefällt, wenn wir Glück haben.(die finanzielle Pleite ist vorprogammiert oder es gibt ein „billiges Rambo-Zambo Angebot“, das Leute anzieht, um die Ahrensburg nicht werben wollte. Andersherum sollte Ahrensburg als kleines Mittelzentrum seine eigenen besonderen tollen Chancen nutzen, die Hamburg wiederum nicht bieten kann. Nämlich so zentrales City-Wohnen mit Grünanlage mit der gesamten Infrastruktur vor der Haustür. Auch neue Bürger aus dem Umfeld (auch Hamburg)würde das sogar anziehen. Bürger aller Strukturen und sozialen Bereiche, auch ältere Bürger würden ihre Häuser früher frei machen können zugunsten“altengerechter Wohnungen“ z.B. Mehr, gern wenn Sie möchten. Wir können ja telefonieren und/oder uns mal zum Kaffee etc. treffen. Herzlichen Gruß Wolfgang Otto mob. 01739138151

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